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News Gemeinderat: 27. Dezember 2016

01.01.2017

News Gemeinderat: 27. Dezember 2016

News aus dem Gemeinderat


Einführung Geschäftsverwaltung GEVER; Schulung
Das Arbeitsumfeld in der öffentlichen Verwaltung verändert sich – und mit ihm die Bedürfnisse an die Organisation. Gefragt sind neue, effiziente Methoden der Aktenführung und Ge-schäftsbearbeitung. Die Allgemeine Geschäfts-verwaltung als Basis für eine papierlose Geschäftsführung. Ab 1.1.2017 führt die Gemeinde Nottwil die elektronische Geschäftsverwaltung GEVER ein. Verschiedene Schulungen in der Verwaltung und auch mit dem Gemeinderat fanden statt.

Änderung des Gesetzes über die Volksschulbildung; Vernehmlassung
Das Bildungs- und Kulturdepartement lädt zur Vernehmlassung in zwei Fragen zum Volks-schulbildungsgesetz ein:
- Neuberechnung der Pro-Kopf-Beiträge im Systemwechsel von Normkosten hin zu Standardkosten
- Berufspraktische Ausbildung von Studierenden der PH Luzern
Mit dem heutigen System der Berechnung der Pro-Kopf-Beiträge kann der Kanton die Kosten nicht steuern. Anhand der Kosten der letzten drei Jahre soll dies ermittelt werden. Wie sich das auf die Gemeinde Nottwil niederschlägt, ist nicht genau zu berechnen.
Per Volksschulbildungsgesetz sollen Gemeinden/Schulleitungen verpflichtet werden, Prakti-kumsplätze zur Verfügung zu stellen, die SL plant und organisiert die berufspraktische Ausbil-dung für die Studierenden, die PH lagert einen Ausbildungsbereich aus, was eine erhebliche Ausweitung des Aufgabenbereichs der SL bedeutet (erwartete Pensenerhöhung).
Der Verband Luzerner Gemeinden (VLG) empfiehlt in seiner Stellungnahme, beide Fragen mit Nein zu beantworten. Der Gemeinderat schliesst sich der Stellungnahme des VLG an.

Looping-Angebot in der Begabtenförderung
Die Schulpflege unterbreitet den Antrag zur Begabtenförderung „Beibehaltung Looping-Angebot“. Die Begabtenförderangebote (Looping) sind seit Jahren in Nottwil etabliert und sind neben dem obligatorischen Schulstoff ein lustvolles Angebot für Kinder, denen der Schulstoff zu wenig Herausforderung bietet. Dieses Angebot kann die Gemeinde ausserhalb des IF-Pools fakultativ führen und selbständig, ausserhalb der Kantonsbeiträge, finanzieren. Verschiedene Gemeinden haben dieses Angebot nicht oder stellen es zukünftig in Frage. Zum Teil nehmen sie die Lektionen auch aus dem IF-Pool. Es bestehen verschiedene fakultative Schulangebote, die mit dem LP21 verschwinden, so wird der Schwimmunterricht obligatorisch, das Tastaturschreiben wird integriert unterrichtet. Das Looping-Angebot kann ein Mar-kenzeichen für unsere Schule sein. Der Gemeinderat bewilligt vier Lektionen Begabtenförderung „Looping“ für drei Jahre, ab dem Schuljahr 2017/18. Alsdann erfolgt wieder eine Neube-urteilung.

Harmonisiertes Rechnungsmodell 2 (HRM2); Einführung
Bis am 1.1.2019 muss HRM2 bei allen Gemeinden eingeführt sein. Das heisst, das Budget 2019 muss auf der Grundlage von HRM2 erstellt werden. Damit der Gemeinderat sowie auch die Verantwortlichen in der Verwaltung die Umsetzungsarbeiten planen und organisieren können, hat der Kanton einen Terminplan herausgegeben. Aus diesem Terminplan wurde nun ein Zeitplan für den Gemeinderat mit den Verantwortlichkeiten in der Gemeinde abgeleitet. Der Gemeinderat nimmt am Grundkurs teil. Zudem werden Kurse für Führungskräfte und Mitarbeitende angeboten.

Fernwärmeverbund
Mit interessierten Privaten, die relativ bald einen Anschluss an die Fernwärmeheizung in Erwägung ziehen, haben Gespräche stattgefunden. Entsprechende Vorverträge mit den Privaten wurden ausgearbeitet und verschickt. Bis Ende Februar 2017 haben die Interessenten Zeit sich zu melden. Die Heizzentralen (Räume) bei den Schulanlagen und Zentrum Sagi müssen saniert werden. Es müssen Geräte und Steuerungen erneuert werden, die mit dem System übereinstimmen. Der Auftrag für die weitere Planung konnte an die Firma Gunep GmbH erteilt werden. Die Submission und Offertanfragen mit Schemas werden bis zum 31.1.2017 erstellt. Die Arbeiten für den Bau der Heizzentralen sollen im März 2017 vergeben werden. Die Bauarbeiten sind in der Zeitspanne April bis August 2017 geplant.

Benützungsgebühren Zentrum Sagi und Sporthalle Kirchmatte; Tarifanpassung
Im Frühjahr 2012 wurden die Benützungsgebühren beim Zentrum Sagi und bei der Sporthalle Kirchmatte generell angepasst. An der jährlich stattfindenden Sitzung der Präsidenten/innen von Vereinen und Institutionen wurde mitgeteilt, dass der Gemeinderat und die Geschäftsleitung eine erneute Prüfung der Tarife vornehmen werden. Nach der Überprüfung kann dem Wunsch einer Ermässigung entsprochen werden, in dem für Nottwiler Vereine ein genereller Rabatt von 20 % im Sinn einer Goodwill-Aktion gewährt wird. An der bisherigen Systematik des Gebührensystems wird festgehalten. Der Rabatt bezieht sich auf die Mietpreise, ohne Leistungen des Techn. Dienstes und das Zubehör. Die Tarifanpassung gilt ab 1.1.2017.

Asylsuchende; Unterstützung Deutschkurse Projekt „Hope“
„Hope“ ist eine Gruppe von Asylsuchenden, welche im Kanton Luzern wohnen. Den Mitgliedern der Gruppe „Hope“ ist es ein grosses Anliegen, sich schnellstmöglich in der Schweiz zu integrieren. Frau Béatrice Pistor hat sich ehrenamtlich engagiert und zusammen mit den Asylsuchenden das Projekt „Hope“ kreiert. Zur Integration gehört für die Mitglieder von Hope primär, die Sprache ihrer neuen Heimat zu lernen. Dazu gehört für sie auch, dass sie nicht nur Hilfe annehmen, sondern auch weitergeben, was sie gelernt haben. Zwei Asylsuchende aus Nottwil sind im Projekt bereits integriert. Dem Gesuch um Übernahme der Abonnementskosten (Fahrkosten) Nottwil - Horw für besonders talentierte Asylsuchende im Zeitraum Dezember 2016 bis März 2017 hat der Gemeinderat entsprochen.

Vernetzungsprojekt Buttisholz-Nottwil-Oberkirch; Weiterführung 2018 – 2025
2017 schliesst die erste Phase des Vernetzungsprojektes Buttisholz-Nottwil-Oberkirch 2012 -2017 ab. Rückblickend kann gesagt werden, dass die Umsetzungsziele grösstenteils erreicht wurden. Die Zusammenarbeit zwischen den Gemeinden und den Landwirten war sehr gut, sodass von einem erfolgreichen Projekt gesprochen werden kann.
Ab 2018 möchte die Arbeitsgruppe mit der 2. Phase des Vernetzungsprojektes 2018 - 2025 starten. Deshalb gelangt die Arbeitsgruppe mit dem Anliegen an die Gemeinden, die 2. Phase ebenfalls ideell sowie finanziell zu unterstützen. Die Kosten für die Gemeinden werden sich ca. im gleichen Rahmen wie 2015 bewegen. Für Nottwil ca. Fr. 5‘000.-- bis Fr. 6‘000.--. Die Arbeitsgruppe wird versuchen, noch weitere Landwirte für das Projekt zu gewinnen um noch vorhandene Lücken zu schliessen.


Ein bewegtes, interessantes Jahr geht dem Ende entgegen. Wir danken Ihnen für das uns entgegengebrachte Vertrauen. Gemeinsam wollen wir voller Elan die Herausforderungen im Jahr 2017 in Angriff nehmen. Wir wünschen Ihnen erholsame Festtage und einen guten Start in das neue Jahr.


Nottwil, 27.12.2016/gst

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