Vogelgrippe (Aviäre Influenza)

28.11.2022

Kontrollgebiet gesamte Schweiz

In Europa wurden über das ganze Jahr 2022 zahlreiche an hochpathogener Aviärer Influenza (HPAI) des Subtyps H5 verstorbene Wildvögel gemeldet. Viele Mitgliedstaaten der EU melden derzeit auch Ausbrüche der Seuche in Geflügelbetrieben. Am 15. November 2022 hat das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV), in einer Medienmitteilung die Geflügelhaltenden aufgerufen, Präventionsmassnahmen zu treffen. Bei den derzeit in Europa zirkulierenden HPAI-Stämmen liegen zurzeit keine Hinweise vor, dass eine Übertragung auf den Menschen befürchtet werden müsste. Der Verzehr von Geflügelfleisch oder Eiern ist weiterhin unbedenklich.

Am 16. November 2022 wurde in der Gemeinde Seuzach im Kanton Zürich Aviäre Influenza festgestellt. Der Kanton Zürich hat umgehend die erforderlichen Massnahmen nach der Tierseuchenverordnung (TSV) eingeleitet und die Tierhaltung gesperrt. Um die betroffene Tierhaltung mussten Schutz- und Überwachungszonen festgelegt werden.

Der Fundort der verseuchen Vögel liegt ausserhalb der im letzten Jahr eingerichteten Kontroll- und Beobachtungsgebiete um die grossen Gewässer des Mittellandes. Vor diesem Hintergrund haben Kanton und BLV entschieden, die gesamte Schweiz zum Kontrollgebiet nach Art. 122f zu erklären. Es ist wichtig, dass alle Tierhaltenden ihr Geflügel vor Kontakten mit Wildvögel schützen. Dieser Entscheid berücksichtigt auch die derzeit sehr dynamische Situation in den Nachbarländern der Schweiz.

Weitere Informationen und geltende Vorschriften stehen auf der Homepage vom Veterinärdienst Luzern unter https://veterinaerdienst.lu.ch/#Vogelgrippe zur Verfügung.

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