Bewässerung der Fussballplätze in Nottwil
28.07.2026
Bühlwäldli und Seeblick weiterhin bewässert – jedoch ausschliesslich im absolut notwendigen Mindestumfang, um die Grasnarben zu erhalten und nachhaltige Schäden zu verhindern.
Liebe Einwohnerinnen und Einwohner
Aufgrund der anhaltenden Trockenheit und der angespannten Wassersituation rufen die Gemeinde Nottwil und die aquaregio AG die Bevölkerung weiterhin zum sorgsamen Umgang mit Wasser auf.
In diesem Zusammenhang erreichen uns Fragen zur Bewässerung der Fussballplätze des FC Nottwil. Gerne erläutern wir die Situation:
Die Gemeinde ist für den Unterhalt der beiden Rasenplätze des FC Nottwil verantwortlich. Trotz der aktuellen Situation werden die Plätze Bühlwäldli und Seeblick weiterhin bewässert – jedoch ausschliesslich im absolut notwendigen Mindestumfang, um die Grasnarben zu erhalten und nachhaltige Schäden zu verhindern. Ebenfalls wird die Bewässerung des Fussballplatzes beim SPZ mit der Gemeinde koordiniert. Pro Tag soll jeweils nur ein Fussballplatz bewässert werden, um die tägliche Wasserverbrauchsspitze nicht unnötig zu erhöhen.
Der Grund der Bewässerung ist, dass bei einem vollständigen Verzicht auf die Bewässerung bereits nach kurzer Zeit erhebliche Schäden am Rasen entstehen könnten. Die Plätze wären dann für den Spiel- und Trainingsbetrieb der zahlreichen Junioren und Aktivmannschaften des FC Nottwil nicht mehr oder nur noch eingeschränkt nutzbar. Zudem müssten die Rasenflächen unter Umständen aufwendig saniert oder sogar ersetzt werden. Die dafür anfallenden Kosten würden sich auf einen hohen fünfstelligen Betrag belaufen und letztlich von der öffentlichen Hand getragen werden.
Es besteht zudem ein wichtiger Unterschied zwischen einem privaten Rasen und einem stark beanspruchten Fussballplatz: Private Rasenflächen sollten in Trockenperioden möglichst etwas länger stehen gelassen werden. Das längere Gras beschattet den Boden, reduziert die Verdunstung und hilft, Trockenheitsschäden zu vermeiden. Auf Fussballplätzen ist dies jedoch nicht möglich. Damit ein sicherer und regelkonformer Spiel- und Trainingsbetrieb gewährleistet werden kann, muss der Rasen regelmässig und verhältnismässig kurz geschnitten werden. Dadurch trocknet die Grasnarbe schneller aus und ist stärker auf eine minimale Bewässerung angewiesen, um erhalten zu bleiben.
Die Gemeinde verfolgt deshalb einen verhältnismässigen Ansatz: Wo immer möglich wird Wasser eingespart. Gleichzeitig sorgen wir dafür, dass bestehende Infrastrukturen keinen dauerhaften Schaden nehmen. Die stark reduzierte Bewässerung der Fussballplätze dient somit nicht dem Komfort, sondern dem Werterhalt einer wichtigen öffentlichen Sportanlage und der Sicherstellung des Vereins- und Jugendsports in unserer Gemeinde.
Wir versichern Ihnen, dass die Situation laufend überprüft wird und die Bewässerung auf das absolute Minimum beschränkt bleibt.
Wir danken Ihnen für Ihr Verständnis.
Gemeinderat und Geschäftsleitung